Bayerische Städtebauförderung unterstützt Städte, Märkte und Gemeinden

München, 20.05.2026

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: Über 11 Millionen Euro für 53 Kommunen in Oberbayern

  • Bayerisches Städtebauförderungsprogramm unterstützt soziale Infrastruktur, Klimaanpassung und Schaffung von Wohnraum
  • Umfangreiche Zuschüsse für Gemeinden im ländlichen Raum
  • Minister Bernreiter: „Unsere Förderung ist am Puls der Zeit!“
     

Der Freistaat Bayern unterstützt dieses Jahr 53 Städte, Märkte und Gemeinden in Oberbayern mit über 11 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Die Bayerische Städtebauförderung kommt zielgerichtet an wo sie am dringendsten gebraucht wird. Auch finanzschwache Gemeinden können dank unserer Fördermittel in ihre Infrastruktur investieren und so für die Menschen vor Ort zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsort werden. Die Bayerische Städtebauförderung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist damit ein Stabilitätsanker in bewegten Zeiten.“

Der Freistaat Bayern stellt im Landesprogramm der Städtebauförderung im Jahr 2026 rund 58 Millionen Euro bereit. „Damit setzen wir erfolgreich bayernspezifische Schwerpunkte neben der Bund-Länder-Städtebauförderung“, so Bernreiter.

„Für mich heißt das auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum unbürokratisch zu unterstützen“, erläutert der Bayerische Bauminister. „Dorthin fließen die meisten Mittel. Denn auch diese Gemeinden sollen auf Dauer für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleiben. Wir unterstützen sie beispielsweise dabei, den öffentlichen Raum an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hitze und Starkregen sind reale Gefahren, denen die Gemeinden vorausschauend begegnen sollten. Mit unseren Zuschüssen setzen sie städtebauliche Projekte um, die die Gesundheit von jungen und alten Menschen schützen.“

„Besonders am Herzen liegt mir die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum“, so Minister Bernreiter. „Vor zehn Jahren haben wir die Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ ins Leben gerufen. Im Fokus stand zunächst Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge - heute können alle profitieren, die in leerstehenden Gebäuden neue bezahlbare Wohnungen schaffen. Die Förderkonditionen sind hervorragend. Unsere Förderprogramme sind am Puls der Zeit!“, so der Bauminister.

Die 2026 geplanten Maßnahmen zur Belebung unserer bayerischen Innenstädte und Ortskerne sind vielfältig.

Die Gemeinde Winhöring saniert mit Hilfe der Fördermittel das denkmalgeschützte Lechneranwesen, um es als Vereins- und Veranstaltungsort aufzuwerten. Kern der Maßnahme ist ein neuer Veranstaltungssaal mit Foyer. Die angrenzenden Freiflächen zwischen dem Lechneranwesen und dem Rathaus werden dabei neu geordnet und als öffentliche Grün- und Aufenthaltsbereiche mit Spiel- und Ruhebereichen, barrierefreien Zugängen und Stellplätzen gestaltet.

Die Marktgemeinde Haag i. OB setzt in der Förderinitiative „Innen statt Außen“ einen weiteren Abschnitt zur Revitalisierung der Schlüsselmaßnahme Zehentstadel um. Der Schwerpunkt liegt dabei auf öffentlichen Nutzungen für das historische Gebäude, mit denen der Ortskern in seiner Funktion gestärkt wird. So wurde für den Mittel- und Ostteil eine multifunktionale Nutzung unter anderem mit integrativem Café und Veranstaltungsraum entwickelt.

Die Gemeinde Emmering wertet mit der Förderung das Rathausumfeld auf. Dazu sollen Stellplätze neugestaltet werden, die von Besuchern des Rathauses und der Schule genutzt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entsiegelung und gestalterischen Aufwertung der Flächen im Sinne des Schwammstadtprinzips. Durch Baumpflanzungen und die Reorganisation des Gebiets wird die Aufenthaltsqualität gesteigert.

Eine Übersicht über die Programmgemeinden und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php

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